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Ankauf von antikem Porzellan in Berlin

Der Name Porzellan entspringt dem italienischen Wort „Porcella“, übersetzt „Schweinchen“; der volkstümlichen Bezeichnung in Italien für die Kaurischnecke.
Das gewölbte Haus hat Ählichkeiten mit einem kleinen Schweinchen. Die Oberfläche ist glatt, glänzend und hat eine leichte Ähnlichkeit mit Porzellan.

Die Hauptbestandteile von Porzellan sind Kaolin Feldspat und Quarz. Je höher der Anteil an Kaolin, desto härter wird das Porzellan. Die gemischte Masse ruht mehrere Monate bis sie verarbeitet und gebrannt werden kann.

1292 erfuhren die Europäer von Marco Polo von chinesischen Gefäßen die sich durch eine edel schimmernde Glasur auszeichneten. Vereinzelt kam Porzellan nach Europa und es wurde versucht es herzustellen. Alchimisten und Glasmacher und Fayencetöpfer unternahmen unzählige Versuche doch es gelang Ihnen nicht Porzellan herzustelen.

Erst Johann Friedrich Böttger (1682-1719) oder Ehrenfried Walther von Tschirnhaus ( 1651-1708) entdeckten die Rezeptur. Am 28. März 1709 teilte Böttger seinem König mit das die Erfindung des Porzellans gelungen war, darauf wurde im Jahr 1710 die erste europäische Manufaktur für Porzellan in Meißen gegründet. Das Geheimnis des Porzellans wurde streng gehütet.Meissen blieb 50 Jahre alleiniger Hersteller von Porzellan in Europa.

Durch die Abwanderung von Mitarbeitern wurde das Herstellungsgeheimnis des Porzellans in Europa verbreitet. Es entstanden viele Pozellanmanufakturen:
1746 die Manufaktur in Hoechst
1747 Nymphenburg
1751 Wegely (später KPM Berlin)
1753 Fürstenberg
1756 Ludwigsburg

Deutsche Porzellanmanufakturen

Meißen

 

Die Manufaktur wurde am 23.01.1710 auf königlichen Erlass in Dresden gegründet und bald darauf in die Albrechtsburg bei Meißen verlegt.

Johann Friedrich Böttger leitete die Manufaktur bis 1719, die unter ihm produzierten Porzellane imitieren häufig die chinesischen Vorbilder.

Im Jahre 1739 entstand das Meißner Zwiebelmuster.

Von 1774-1813 stand die Manufaktur unter der Leitung des Grafen Camillo Marcolini unter dessen Leitung Meißen seine führende Position einbüßte.

Künstlerische Bedeutung erlang Meißen erst wieder um 1900 durch Henry van de Velde und Richard Riemerschmid, um 1910 wird durch die Verpflichtung herausragender Künstler die Herstellung bedeutender Porzellanplastik wiederbelebt. Paul Scheurich, Max Esser, Konrad Hentschel und andere schufen sehr anspruchsvolle Figuren.

Berlin Wegely / KPM


Wilhelm Caspar Wegely erhielt 1751 vom König das Privileg zur Gründung einer Porzellanmanufaktur. Aus Meißen kamen hervorragende Modelleure und Maler nach Berlin.

Im Biedermeier entsteht in Berlin einer hervorragende Ansichts- und Vedutenmalerei, geprägt von Karl Friedrich Schinkel, Johann Gottfried Schadow und Bonaventura Genelli.

Im darauf folgenden Historismus wurden lediglich alte Entwürfe nachgeahmt.

Um 1900 setzt sich der Jugendstil durch, unter der Leitung von Professor Theodor Schmuz-Baudiß erschafft die Kunstabteilung wundervolle Belege dieser Periode. Die bedeutenden Porzellanmodelleure Adolf Amber, Julius Feldmann und Paul Scheurich erschufen herausragende Porzellanfiguren. Die Manufaktur wurde 1918 verstaatlicht.

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